Kieferzysten

Zystische Läsionen sind Knochenhohlräume welche mit Flüssigkeit oder entzündlichem Gewebe gefüllt sind. Durch die ständige Größenzunahme können diese Läsionen die Stabilität des Kiefers und die Vitalität der benachbarten Zähne stark gefährden. Zysten bilden sich aus Zellresten oder durch Entzündung. 

 

Durch einen operativen Eingriff in örtlicher Betäubung wird das zystische Gewebe entfernt und das Entnommene Gewebe zur weiteren Abklärung an den Pathologen gesandt. Nach Entfernung der Läsion blutet es in den Hohlraum ein wodurch sich in diesem Bereich wieder Eigenknochen bildet. Häufig ist die Entfernung von zystischen Läsionen mit einer Wurzelspitzenresektion der benachbarten Zähne verbunden. Sechs Monate nach der Entfernung kann man bereits im Röntgenbild eine Verknöcherung im Zystenbereich feststellen.